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Selbstfürsorge für Angehörige und Betreuer von Menschen mit Prader-Willi-Syndrom

  • Autorenbild: Sarah Lee
    Sarah Lee
  • vor 23 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Warum Selbstfürsorge so wichtig ist

Die Begleitung von Menschen mit Prader-Willi-Syndrom (PWS) ist erfüllend – aber auch anspruchsvoll. Ob in der Familie, in Schulen oder Wohneinrichtungen: Wer täglich Verantwortung übernimmt, stößt leicht an seine eigenen Grenzen.

Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern ein zentraler Faktor, um langfristig stabil und handlungsfähig zu bleiben. Sie ermöglicht es, den Alltag besser zu gestalten, Stress abzubauen und wieder Energie für sich selbst und die betreute Person zu gewinnen.


Typische Anzeichen von Überlastung

Viele Betroffene erkennen die Anzeichen von Überlastung erst spät:

  • ständige Müdigkeit oder Gereiztheit

  • fehlende Freude an Aktivitäten, die früher leichtfielen

  • das Gefühl, immer „funktionieren“ zu müssen

Gerade in Einrichtungen oder Schulen, wo Teams im Schichtdienst arbeiten, können diese Signale leicht übersehen werden. Wer rechtzeitig auf die eigenen Bedürfnisse achtet, kann Überlastung vermeiden und Burnout vorbeugen.


Erste Schritte, um sich selbst wahrzunehmen

Selbstfürsorge beginnt mit kleinen, konkreten Maßnahmen:

  • kurze Pausen im Tagesablauf bewusst einplanen

  • Aufgaben delegieren, wo es möglich ist

  • über Sorgen und Belastungen im Team oder mit vertrauten Personen sprechen

Auch kleine Rituale, wie ein Spaziergang, Musik hören oder bewusste Atempausen, können helfen, wieder Kraft zu tanken. Das Ziel ist, wieder Energie zu gewinnen, ohne dass die tägliche Begleitung darunter leidet.


Wie Entlastung konkret aussehen kann

Professionelle Unterstützung kann vielfältig aussehen: Beratungsgespräche, Coaching, Austausch in Selbsthilfegruppen oder gezielte Trainings für Fachkräfte. Solche Angebote helfen, Strategien zu entwickeln, die den Alltag erleichtern, Belastung reduzieren und gleichzeitig die Qualität der Begleitung erhöhen.

Oft genügt schon ein neuer Blick von außen, um zu erkennen, welche kleinen Veränderungen eine spürbare Wirkung entfalten für die betreuende Person und die gesamte Umgebung.


Fazit

Selbstfürsorge ist ein wichtiger Baustein, um Menschen mit PWS langfristig gut zu begleiten, sei es in Familien, Schulen oder Wohneinrichtungen. Wer auf sich selbst achtet, kann mehr Stabilität, Gelassenheit und Freude in den Alltag bringen.

Wenn Sie sich überlastet fühlen oder nach Wegen suchen, den Alltag zu entlasten, unterstütze ich Sie gern dabei, individuell passende Strategien zu entwickeln – praxisnah, empathisch und realistisch.

 
 
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